Spanien-Austausch, Teil 2

Austausch mit der Schule Collegi Clauer aus Spanien

Bereits im Februar hatten wir unsere Partnerschule in Lleida, Spanien, besucht, nun folgte Teil 2 des Austauschs: In der Woche vom 18.04.26 bis zum 25.04.26 verweilten unsere spanischen Austauschschüler in Rheindahlen.

Nach der Ankunft am Samstagmorgen in Düsseldorf am Flughafen waren unsere Gäste noch sehr müde, da sie um 1 Uhr nachts aufgebrochen waren. Deswegen taten sich viele von uns zusammen und veranstalteten am Nachmittag nur ein kleines Picknick, damit sich die Spanier sich ausruhen konnten. Am folgenden Sonntag gab es kein offizielles Programm, sondern familieninterne Aktionen.

Am Montag ging es los in der Schule, wo die Spanier auch nochmal von Frau Piepers begrüßt wurden. Danach fuhren wir alle zusammen in die Innenstadt von Mönchengladbach, wo uns zuerst eine 90-minütige Stadtführung und dann ein Empfang beim Oberbürgermeister Felix Heinrichs erwarteten. Nach einer Fragerunde, die leider etwas zäh verlief, da wir Schüler nicht so viele Fragen hatten, gingen die meisten noch ins Minto shoppen und etwas essen. Am Dienstag fuhren wir mit dem Zug nach Aachen und nahmen dort an einer Domführung teil. Diese war sehr interessant, weil der Dom viel prunkvoller von innen war, als sein unscheinbares Äußeres hätte vermuten lassen. Nach der Führung konnten wir noch eine Fotorallye machen und unsere Freizeit genießen, ehe es am späten Nachmittag wieder mit dem Zug zurück Richtung Heimat ging.

Am Mittwoch fuhren wir nach Köln und natürlich muss man, wenn man die Rheinmetropole besucht, auch den Kölner Dom besichtigen. Wir hatten zwar keine Führung, konnten aber in kleinen Gruppen in unserem eigenen Tempo durch den Dom gehen. Danach hatten wir wieder ein wenig Freizeit, in der viele sich ein zweites Frühstück besorgten. Der nächste Programmpunkt war das Wallraf-Richartz-Museum, in dem Kunst aus mehreren Epochen ausgestellt ist. Dort nahmen wir an einer Führung teil, die ebenfalls sehr interessant war. Danach konnten wir, wenn wir wollten, noch auf eigene Faust durch das Museum gehen. Auf der Rückfahrt gab es dann noch ein paar Komplikationen mit der Deutschen Bahn, sodass es, als wir schließlich wieder Zuhause ankamen, schon früher Abend war.

Am Donnerstag entwickelten wir in Kleingruppen Umfragebögen und interviewten auf deren Basis Passanten in Rheindahlen. Den Nachmittag konnte man frei gestalten. Freitags wurden diese Umfragen in Präsentationen ausgewertet und vorgetragen. Für den Nachmittag hatten einige Schüler als Abschied noch einen Spieletreff organisiert. Jeder war eingeladen, auch wenn es letztlich nicht alle schafften zu kommen. Samstag war auch schon der letzte Tag. Man konnte selber entscheiden, was man machen wollte. Abends um 19 Uhr mussten alle wieder am Flughafen in Düsseldorf sein, da um 21 Uhr der Flieger zurück nach Spanien ging.

Insgesamt war es eine schöne, ereignisreiche, wenn auch anstrengende Woche. Alle haben viel erlebt und ein paar Schüler konnten sogar neue Freundschaften schließen.

Luise Attarzadeh, 10b