Stufenfahrt der 10er nach Lübeck

Vom 1. bis zum 5. September 2025 ging es für uns, die 10. Jahrgangsstufe, nach Norddeutschland, wo wir Lübeck, Hamburg und anschließend Travemünde besuchten. Rückblickend auf die Klassenfahrt haben wir eine Zusammenfassung der aus unserer Sicht interessantesten Reiseziele erstellt.

Anreise und Ankunft

Für den Großteil von uns war es alleine schon interessant mitzuerleben, wie so eine längere Zugreise mit der Deutschen Bahn abläuft, da die meisten im Alltag nur selten mit dem Zug unterwegs sind. Am Lübecker Hauptbahnhof angekommen, hatten wir dann die Möglichkeit, unsere Kräfte mit etwas zu essen oder zu trinken aufzuladen – das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Von dort aus ging es weiter zur Jugendherberge. Als wir dort ankamen, erhielten wir unsere Zimmerkarten und konnten unsere Koffer auspacken.

Die Jugendherberge

Unsere Jugendherberge ,,Vor dem Burgtor‘‘ bot 4-Bett-Zimmer und 6-Bett-Zimmer an. Jeder hatte einen Schrank im Zimmer, in dem die Kleidung, der Koffer oder auch weitere Sachen verstaut werden konnten. Im Zimmer gab es auch zwei Waschbecken mit Spiegel. Auf jeder Etage befanden sich Duschen und WCs, die jederzeit benutzbar waren. Draußen gab es auch Sportplätze und Tischtennisplatten, die man in der Freizeit gut benutzen konnte. Außerdem gab es in der Jugendherberge auch einen Discoraum und einen Billardtisch.

Zum Frühstück gab es immer ein Buffet. Da wir mittags immer unterwegs waren, gab es die Möglichkeit, sich ein Lunchpacket zusammenzustellen oder sich vor Ort etwas zu essen zu holen. Das Abendessen mit passendem Nachtisch gab es dann wieder in der Jugendherberge.

Lübeck

Von der Jugendherberge aus kam man schnell in die Stadt, wodurch man die Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichen konnte. So auch direkt am ersten Abend, als wir das nahegelegene Holstentor, das Wahrzeichen Lübecks, besuchten. Am folgenden Morgen erhielten wir eine spannende Führung durch die Stadt. Unser Highlight war der Besuch der Marienkirche, die zwischen 1250 und 1350 erbaut wurde und als ein Meisterwerk der Backsteingotik gilt.

Lübeck ist aber auch berühmt für sein Marzipan. Niederegger, die bekannteste Marzipanmanufaktur der Stadt, ist ein besonderer Teil der Lübecker Geschichte. Wusstet ihr, dass Lübeck seit 1987 zum UNESCO-Welterbe gehört? Dies ist auf den guten Erhaltungszustand der Altstadt mit ihren Kirchen, Gassen und alten Häusern zurückzuführen.

Hamburg

Am Mittwoch stand unser Highlight auf dem Programm: ein Ausflug nach Hamburg. Wir machten uns fertig, frühstückten in der Jugendherberge und gingen anschließend zum Lübecker Hauptbahnhof. Von dort aus nahmen wir den Zug nach Hamburg. Nach unserer Ankunft in Hamburg besuchten wir zunächst das imposante Rathaus. Wir vereinbarten einen Treffpunkt und anschließend konnten wir in unseren Gruppen verschiedene Orte nach Belieben erkunden. Für manche bedeutete das Shopping und schick essen gehen, für andere das Entdecken weiterer Sehenswürdigkeiten oder einfach das Genießen der Aussicht an einem schönen Platz. Jeder hatte halt seine eigenen Vorstellungen, doch in einem Punkt waren wir uns alle einig: Es lohnt sich, Hamburg noch einmal zu besuchen!

Travemünde

Für Donnerstag war ein Strandtag in Travemünde angesagt. Wir haben in der Unterkunft gefrühstückt und sind dann gemeinsam zum Lübecker Hauptbahnhof gegangen. Von dort aus sind wir mit der Bahn zum Travemünder Strandbahnhof gefahren. Da waren wir an der Ostsee angekommen und wir hatten die Möglichkeit den Ortskern und die Brodtener Steilküste zu erkunden. Wir hatten auch schönes Wetter mit viel Sonne und es waren auch einige Möwen zu sehen. Wir hatten ganz viel Zeit ins Wasser zu gehen, uns zu sonnen, Volleyball zu spielen und die Plätze rund um den Strand zu erkunden. Zu Mittag konnte man das Lunchpaket von der Unterkunft essen oder auch in einem Restaurant in der Nähe etwas bestellen. Nun wurde es auch schon Zeit zu gehen. Wir schüttelten unsere Strandtücher vom Sand aus und packten zusammen. Mit der Bahn ging es dann zurück zum Lübecker Hauptbahnhof und von da aus zur Unterkunft. Als wir gemeinsam wieder ankamen, stand das Abendessen zuvor und danach hatten wir Freizeit. Man konnte noch durch die Stadt Lübeck spazieren oder auch in der Unterkunft bleiben. Dort gab es auch genügend zu tun, denn am nächsten Tag stand schon die Rückfahrt an. Die Koffer wurden gepackt und somit stand alles bereit für die Rückfahrt. Wir haben den Strand Tag in Travemünde sehr genossen.

Rückfahrt

Die Rückfahrt verlief ähnlich wie die Hinreise. Am Hamburger Hauotbahnhof fand unser erster Umstieg statt. Dort hatten wir noch einmal Zeit und Gelegenheit, uns für die weitere Rückfahrt zu stärken. Nachdem alle SchülerInnen und LehrerInnen im Anschlusszug Platz genommen hatten, ging es weiter nach Düsseldorf. Dort mussten wir ein letztes Mal umsteigen, bevor uns unsere Eltern schließlich in Mönchengladbach in Empfang nehmen konnten. Insgesamt haben wir die Zugfahrt durchaus als sehr angenehm empfunden, da wir uns die Zeit gut mit ein paar lustigen Geschichten und Kartenspielen vertreiben konnten.

Maria Negru, Stefania Negru, Mathilda Wintzen