Schüleraustausch in Lleida – ein Erfahrungsbericht

In der ersten Februarwoche waren wir als Gruppe im Rahmen des Schüleraustauschs in Lleida, Spanien. Am Anfang waren wir alle etwas aufgeregt und nervös, unsere Austauschschülerinnen und -schüler kennenzulernen. Doch wir wurden sehr freundlich aufgenommen und lebten uns schnell ein.

Wir waren insgesamt acht Tage vor Ort und hatten an sechs verschiedenen Tagen ein gemeinsames Programm, das wie folgt aussah: Am ersten Tag packten wir bei unseren Austauschschülerinnen und -schülern zunächst unsere Koffer aus und nutzten den Rest des Tages, um die Familie kennenzulernen, die Stadt zu erkunden und uns einzuleben. Am Montag stand dann Schule auf dem Programm. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, fuhren wir mit dem Bus oder dem Auto zur Schule. Dort trafen wir uns mit den Austauschschülerinnen und -schülern, lernten uns gegenseitig besser kennen und nahmen an verschiedenen Aktivitäten während des Schultages teil. Bei der Schulführung waren wir besonders von der Größe der Schule überrascht. Am dritten Tag, dem Dienstag, erkundeten wir gemeinsam Lleida. Wir besichtigten eine Kathedrale und machten anschließend mit der ganzen Gruppe eine Selfie-Tour durch die Stadt. Am Mittwoch hatten wir erneut Schule. Unsere Austauschschülerinnen und -schüler zeigten uns ihren Schulalltag und ihre tägliche Routine. Am Folgetag fuhren wir gemeinsam nach Barcelona. Dort besichtigten wir ein Werk von Antoni Gaudí, die „La Pedrera“. Anschließend hatten wir noch anderthalb Stunden Freizeit, in denen wir Barcelona in kleineren Gruppen weiter erkunden konnten. Freitag waren wir zum letzten Mal in der Schule. Wir hielten unsere Präsentationen, die wir zuvor vorbereitet hatten, und verbrachten einen produktiven letzten Schultag.

Das Wochenende bot kein festes Programm. Wir unternahmen etwas mit unseren Gastfamilien oder gestalteten den Tag individuell. Am Sonntag standen wir gegen kurz nach eins auf, um rechtzeitig zum Bus zu kommen, der um 1:30 Uhr zum Flughafen in Barcelona fuhr. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Austauschschülerinnen und -schülern sowie von unseren Gastfamilien.

Neben dem offiziellen Programm lernten wir auch den spanischen Schulalltag kennen. Der Unterricht wirkte im Vergleich zu Deutschland moderner und entspannter. In unseren Gastfamilien merkten wir, dass vieles anders ist als bei uns, zum Beispiel die Essenszeiten. Insgesamt war diese Woche für uns eine sehr interessante und wertvolle neue Erfahrung. Wir würden einen Schüleraustausch auf jeden Fall weiterempfehlen, denn auch wenn es am Anfang aufregend und vielleicht etwas beängstigend wirkt, ist es am Ende eine wunderschöne und bereichernde Erfahrung.

Gero Scheulen, 10b